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Landesgeschäftsstelle und Bezirksgeschäftsstellen am 7. Dezember geschlossen

Die Landesgeschäftsstelle sowie alle Bezirksgeschäftsstellen der Kärntner Jägerschaft sind am Montag, 7. Dezember 2020 geschlossen. In dringenden Fällen kontaktieren Sie bitte den örtlich zuständigen Bezirksjägermeister oder den Verwaltungsdirektor.


COVID-19: Die Jagd ist weiterhin erlaubt

Die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie in Österreich stellen auch an die Jagdausübung hohe Ansprüche zur Gewährleistung der persönlichen Sicherheit vor einer COVID-19-Infektion. Die neuesten Maßnahmen der Bundesregierung untersagen private Treffen von Personen aus mehr als zwei unterschiedlichen Haushalten.
Die Jagd erfüllt einen systemrelevanten Auftrag auf Basis der neun Landesjagdgesetze. Die Jagdgesetze dienen nicht dazu, Freizeitaktivitäten der Jäger zu schützen, sondern verfolgen ausschließlich Ziele des Allgemeininteresses.
Die Gefährdung des Waldes und seiner Wirkungen sowie der landwirtschaftlichen Kulturen kann nur durch eine Reduzierung der Wildstände hintangehalten werden.
Die notwendigen Tätigkeiten der Jägerinnen und Jäger in den Revieren zur Erfüllung des behördlichen Auftrages orientieren sich anhand der natürlichen Vegetationszyklen der Natur und sind daher unaufschiebbar und nicht nachholbar.
Die jagdliche Bewirtschaftung stellt außerdem die Gewinnung von hochwertigen Lebensmitteln und die Prävention von Tierseuchen sicher.
Dies wurde bereits vom Verfassungsgerichtshof u. a. in seinem Erkenntnis vom 10.10.2017, E2446/2015, festgestellt. Die Jagd ist daher wie Zusammenkünfte im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit zu sehen (gem. § 1. (1) Abs. 4. sowie § 12 Abs. 1 Z 1. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung – COVID-19-NotMV) und dementsprechend weiterhin möglich.

Das Innenministerium unterstützt hier die Jägerinnen und Jäger und wird die Polizei über die Möglichkeit der Jagd informieren.

Zur Glaubhaftmachung verwenden Sie bitte das beiliegende Formular sowie Ihre gültige Jagdkarte.

Die Bejagung von Schwarzwild ist zur Vermeidung von Wildschäden insbesondere im Hinblick auf die Afrikanischen Schweinepest ein wichtiger öffentlicher Auftrag der Jägerinnen und Jäger.


Musterpachtverträge

Die aktuellen Musterpachtverträge finden Sie hier


Die aktuellen Termine der Jagd-, Jagdaufseher- und Beizjagdprüfung finden Sie unter der Rubrik "Prüfungswesen".


Verhalten in der Landesgeschäftsstelle

Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation herrscht in der Landesgeschäftsstelle der Kärntner Jägerschaft nur ein “eingeschränkter“ Parteienverkehr. Wir ersuchen um Berücksichtigung folgender Punkte:

  1. Aufgrund des “eingeschränkten“ Parteienverkehrs ersuchen wir um eine Voranmeldung. So können entsprechende Vorbereitungen getroffen werden. Nicht unbedingt notwendige Aufenthalte in der Landesgeschäftsstelle der Kärntner Jägerschaft bitte vermeiden!
  2. Sicherheitsabstände sind einzuhalten (mindestens 1 Meter). Kein Händeschütteln!
  3. Wir ersuchen um das Mitbringen/Tragen einer MNS Maske (Maskenpflicht).
  4. Es sollten sich maximal 2 bürofremde Person in der KJ aufhalten.
  5. Unmittelbar nach Betreten der Landesgeschäftsstelle sind die Hände mit dem bereitgestellten Desinfektionsmittel gründlich zu desinfizieren.

Wir sind für Sie unter der Nummer 0463/51 14 69 erreichbar. Der Wildpark ist aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen geschlossen.

Jagd ist VERANTWORTUNG, Jagd ist Freude!
Weidmannsdank,die Kärntner Jägerschaft


Häufig gestellte Fragen in Zusammenhang mit der Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie werden vom zuständigen Bundesminister abrufbar hier beantwortet, und zwar tagesaktuell und auch zur Jagd.


Afrikanische Schweinepest - Revisions- und Frühwarnverordnung

Am 15.12. ist die ASP-Revisions- und Frühwarnverordnung in Kraft getreten. Das bedeutet, dass jedes verendet aufgefundene Stück Schwarzwild der Behörde (Amtstierarzt, BH) zu melden ist, weitere Maßnahmen werden von der Behörde in die Wege geleitet. Seitens des Jägers besteht kein weiterer Handlungsbedarf und dürfen die Stück auch nicht verbracht werden.

Verendet aufgefundene Wildschwein (oder ein erlegtes „auffälliges“, also eventuell krankes Wildschwein) also nicht berühren, Abstand halten, Amtstierarzt/-tierärztin verständigen und dessen/deren Anweisungen befolgen.

Die Amtstierärztinnen/Amtstierärzte sind außerhalb der Dienstzeiten über die Landesalarm- und Warnzentrale unter der Telefonnummer 130 erreichbar.

Zum Bundesgesetzblatt.